Pässeweekend im Engadin

Das diesjährige Pässeweekend des Swiss Cycling Luzern vom 22. bis 24. Juli 2016 führte die elf Teilnehmer und eine Teilnehmerin einmal mehr ins Bündnerland.

Angereist mit zwei Bussen der Velo Clubs, hiess es in Sils im Domleschg aufs Rennrad zu steigen und gleich die lange Auffahrt über Bergün hoch zum Albula Pass zu bewältigen. Nach einer Verpflegungspause in La Punt führte der Rest der Streck, bei Wind und Regen, über den Ofenpass nach Tschierv, dem ersten Tagesziel.

Für die Königsetappe vom Samstag waren 150km geplant, wobei es das Stilfserjoch, den Passo di Foscagno, die Forcola die Livigno und den Berninapass zu bezwingen galt, ehe noch die letzten sieben Kilometer ins Val Roseg auf nicht asphaltierter Strasse zurückgelegt werden mussten. Die Idylle in besagtem Tal am Fusse des Morteratschgletschers entschädigte jedoch für die anstrengende und nasse Tagesetappe.

Der Sonntag wurde seinem Namen gerecht. Strahlender Sonnenschein begleitete die Teilnehmer auf der letzten Etappe das Engadin hinunter und anschliessend hoch zum höchsten Punkt des Splügenpasses. Mit einer tollen Abfahrt hinunter und durch die Viamala-Schlucht kehrten alle Teilnehmer glücklich, aber auch etwas müde nach Sils im Domleschg zurück, wo die Rennräder wieder auf die Busse verladen wurden.

Bericht Chris Roos

2016-11-02T14:35:49+01:0031. August 2016|